Vorgerichtliches Inkasso

 

  1. Ziele
  2. Übersicht
  3. Ablauf
  4. Ratenzahlung
  5. Einwendungen
  6. Bonitätsprüfung(Überprüfung auf Negativmerkmale)
  7. Ihr Schuldner zahlt vorgerichtlich nicht: Keine Negativmerkmale
  8. Ihr Schuldner zahlt vorgerichtlich nicht: Negativmerkmale!!!
  9. jederzeitige Akten- und Kontentransparenz
10. Was kostet Sie unsere Beauftragung
11. Vertragsgrundlagen

1. Ziele:

Im vorgerichtlichen Inkasso streben wir an:

  • Sie sollen Ihr Geld bekommen, - so schnell wie möglich!
  • Sie sollen von dem mit dem Forderungseinzug verbundenen Arbeitsaufwand entlastet werden!
  • Die Geschäftsbeziehung zwischen Ihnen und Ihrem Schuldner soll für Folgegeschäfte möglichst erhalten bleiben

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2. Übersicht

Eine übersichtliche, schematische Darstellung dieses Moduls des L&B Inkasso-Forderungsmanagements auf einer Seite finden Sie hier.

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3. Ablauf des L&B INKASSO-Mahnverfahrens

3.1.  Sobald uns Ihre Unterlagen zum vorgerichtlichen Inkasso vorliegen, - weitere Informationen dazu finden Sie unter "Inkassobeauftragung" -, bekommen Sie von uns umgehend eine Auftragsbestätigung mit unserem Aktenzeichen.

3.2.  Ihren Schuldner schicken wir i. d. R. noch am gleichen Tag unser Mahnschreiben zu und fordern ihn auf, den offenstehenden Betrag nebst dem entstandenen Verzugsschaden (Inkassokosten, Verzugszinsen, Gläubiger -Mahnkosten) an uns zu zahlen oder uns den Grund seiner Nichtzahlung mitzuteilen.

3.3.  Bekommen wir dieses Schreiben von der Post zurück, weil Ihr Schuldner unbekannt verzogen ist, versuchen wir, seine neue Adresse zu ermitteln. Hierzu stehen uns diverse Quellen zur Verfügung, durch die wir schnell und kostengünstig Informationen erhalten können:

Mehr zu unseren Adressermittlungen finden Sie hier.

3.4.  Hat Ihr Schuldner auf unser erstes Mahnschreiben innerhalb von 14 Tagen nicht reagiert, wird automatisch ein zweites Mahnschreiben ausgelöst, in dem er nochmals eine Frist von 10 Tagen erhält, um seine Schuld zu begleichen oder um uns mitzuteilen, wann und wie er zahlt, z. B. in Raten. Dazu braucht er uns nur das unserem zweiten Mahnschreiben beigefügte Antwortschreiben zurück zu schicken.

In unserem zweiten Mahnschreiben weisen wir Ihren Schuldner auch nachdrücklich auf die Konsequenzen hin, die auf ihn zukommen, wenn er nicht vorgerichtlich die unstreitige Forderung begleicht:

  • Verminderung seiner Kreditwürdigkeit durch unsere Meldung an Wirtschaftsauskunfteien, denen wir angeschlossen sind, z.B. der Schufa,
  • erhebliche Kosten für Gericht, Gerichtsvollzieher,
  • Erwirken einer Vermögensauskunft  (früher: eidesstattliche Versicherung, davor Offenbarungseid) und damit
  • Eintragung in das amtliche Schuldnerverzeichnis.

3.5.  Sollte Ihr Schuldner auch die im 2. Mahnschreiben gesetzte Frist ohne Reaktion verstreichen lassen, so holen wir über ihn eine Bonitätsauskunft ein, siehe dazu mehr unter Punkt 6.

Jetzt versuchen wir mit Ihrem Schuldner mindestens ein Mahntelefonat zu führen, in dem er persönlich nachdrücklich zur Zahlung aufgefordert wird.

  • Liegen in der Bonitätsauskunft keine Negativmerkmale bezüglich der Zahlungsfähigkeit des Schuldners vor, weisen wir ihn in dem Mahntelefonat nochmal insbesondere auf die Konsequenzen hin, die unsere Meldung an die Auskunfteien für ihn bedeuten: Banken, Telefongesellschaften, Versandhäuser, Leasingfirmen, gewerbliche Vermieter, etc., die standardmäßig vor Abschluß eines Vertrages Auskünfte einholen, wissen durch unsere Meldung, daß es sich um einen säumigen Zahler handelt und gewähren keinen Bank- / Lieferantenkredit mehr.
     
  • Liegen aber bereits Negativauskünfte bezüglich der Zahlungsfähigkeit des Schuldners vor, prüfen wir, ob die Daten für einen vorsätzlichen Betrug oder eine Insolvenzverschleppung sprechen. Wenn ja, konfrontieren wir Ihren Schuldner damit. Wir weisen ihn auch darauf hin, daß wir ggf. die zuständige Staatsanwaltschaft über den möglichen Straftatbestand informieren und um rechtliche Würdigung bitten werden.

In der Regel zahlen Schuldner spätestens nach diesen Vorhaltungen oder stimmen einer Zahlungsvereinbarung zu, z. B. einer Zahlung in Raten.

Ganz hartgesottene Schuldner zahlen manchmal auch erst nach Einschaltung der Staatsanwaltschaft, respektive bei Verurteilung durch das Gericht.

Sehen Sie dazu entsprechende Urteile, klicken Sie hier.

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4. Ratenzahlungen, andere Vergleiche und Stundungen

4.1.  Bei Liquiditätsengpässen des Schuldners versuchen wir, mit ihm Ratenzahlungen zu vereinbaren. Dabei ist unser Ziel, mit kurzen Laufzeiten und möglichst hohen Ratenbeträgen die offene Forderung schnellstmöglich für Sie zu realisieren.

4.2.  Bei länger laufenden Ratenzahlungsverträgen versuchen wir, für Sie eine Absicherung der Forderung zu erreichen.

4.3.  Selbstverständlich überwachen wir die pünktliche und vollständige Zahlung der Raten für Sie.

4.4.  Nach Rücksprache mit Ihnen schliessen wir mit Ihrem Schuldner auch andere Vergleiche ab und gewähren Stundungen. Dabei halten wir mit ebenfalls mit Ihnen Rücksprache sofern diese Stundung einen Zeitraum von drei Monaten überschreitet.
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5. Einwendungen

5.1.  Alle Einwendungen, die Ihr Schuldner im Verlauf des vorgerichtlichen Inkassos als Grund für die Nichtzahlung Ihrer Forderung geltend macht, teilen wir Ihnen immer umgehend mit und stimmen die weitere Vorgehensweise mit Ihnen ab.

5.2.  Sollte sich dabei herausstellen, daß Ihre Forderung e r n s t-
h a f t bestritten wird, schließen wir die Akte unter Abrechnung unserer kleinen Pauschale, siehe dazu Punkt 10. Denn für ernsthaft bestrittene Forderungen braucht Ihr Schuldner unsere Inkassokosten nicht zu ersetzen. Streitige Angelegenheiten gehören daher in Ihre Reklamationsabteilung oder vor Gericht!

5.3. Gerne vermitteln wir Ihnen einen erfahrenen Anwalt, der Sie direkt in Ihrem Namen und für Ihre Rechnung vor Gericht vertritt.

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6. Bonitätsüberprüfung (Überprüfung auf Negativmerkmale!)

Vor unserem 1. Mahntelefonat, spätestens aber vor Einleitung eines gerichtlichen Mahn- und Vollstreckungsverfahrens überprüfen wir die Adresse und Firmierung Ihres Schuldners und insbesondere auch, ob über ihn Negativmerkmale bezüglich seiner Zahlungsfähigkeit bekannt sind.

Harte Negativmerkmale (- erfahren wir über Ihren in Deutschland ansässigen Schuldner immer! -) sind:

  • eine Vermögensauskunft VA (früher: eidesstattliche Versicherung, davor Offenbarungseid),
  • eine Haftanordnung zur Abgabe der VA,
  • ein Insolvenzverfahren.

Weiche Negativmerkmale (- erfahren wir nicht immer! -) sind z. B.:

  • Der Schuldner ist bei Inkassounternehmen bekannt: es liegen unstreitige, offene Forderungen vor.
  • Es liegen titulierte Forderungen gegen den Schuldner vor.
  • Gegen den Schuldner sind Zwangsvollstreckungsmaßnahmen eingeleitet

Informationen zu den Kosten der Bonitätsauskünfte finden Sie hier; für Auskunfts-Muster klicken Sie bitte hier.

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7. Ihr Schuldner zahlt vorgerichtlich nicht:
   Keine Negativmerkmale!

7.1.  Trotz unserer schriftlichen und telefonischen Mahnungen und Vorhaltungen zahlt Ihr Schuldner Ihre unbestrittene Forderung nicht. Was nun?

Konnten wir keine Negativmerkmale über ihn in Erfahrung bringen, gehen wir davon aus, dass von ihm noch Geld durch Zwangsvollstreckungsmaßnahmen (Gehaltspfändungen, Kontopfändungen, etc.) zu holen ist.

7.2.  Dazu benötigen Sie einen vollstreckbaren Titel. Durch diesen Titel verjährt Ihre Forderung erst in 30 Jahren. Innerhalb dieser 30 Jahre können Sie gegen Ihren Schuldner jederzeit Zwangsvollstreckungsmaßnahmen einleiten, - es sei denn, er geht in Insolvenz.

7.3.  Damit Sie schnell und preiswert den Titel bekommen, leiten wir - nach Rücksprache mit Ihnen - für Ihre durch uns erfolglos angemahnte, unstrittige Forderung das automatisierte gerichtliche Mahnverfahrens ein.

Die kompletten Kosten des gerichtlichen Inkassos (Gerichtskosten,  ggf. Gerichtsvollzieherkosten) müssen Ihnen von Ihrem Schuldner vergütet werden, - wenn noch Geld von ihm zu holen ist. Eile ist daher immer geboten! (Windhundverfahren: Wer zuerst kommt, hat die größte Chance, noch Geld zu bekommen! )

Mehr zu den Gerichtskosten im gerichtlichen Mahnverfahren finden Sie hier.
 
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8. Ihr Schuldner zahlt vorgerichtlich nicht:
   Negativmerkmale recherchiert

8.1.  Können wir über Ihren Schuldner Negativmerkmale bezüglich seiner Zahlungsfähigkeit in Erfahrung bringen, und zahlt er trotz aller unserer vorgerichtlichen Bemühungen Ihre unstrittige Forderung nicht, ist sehr zweifelhaft, - insbesondere bei harten Negativmerkmalen -, ob von ihm noch Geld zu bekommen ist.

Kann aber Ihr Schuldner weder jetzt noch in den nächsten 30 Jahren zahlen (- z. B. weil er in Insolvenz geht -), so bekommen Sie die Kosten des gerichtlichen Inkassos (Gerichts-, Anwalts- und ggf. Gerichtsvollzieherkosten) nicht von ihm zurückerstattet.

8.2. Wir empfehlen daher in diesem Fall in der Regel, die Akte zu schliessen und mit Ihnen unsere kleine Nichterfolgspauschale abzurechnen. Dadurch werfen Sie Ihrem schlechten Geld kein gutes hinterher!

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9. Akten- und Kontentransparenz

9.1.  Mit der Bestätigung Ihres ersten Auftrags erhalten Sie von uns Ihren 4-stelligen Benutzernamen und Ihr 6-stelliges Passwort samt unserem Informationsblatt "Mandantenauskunft: So geht`s!". Dieses Blatt können Sie auch downloaden, klicken Sie hier.

Via Internet können Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort Tag und Nacht, - auch am Wochenende und feiertags -, über eine datengeschützte Leitung Ihre Akten anzeigen lassen, nicht nur die jeweilige Aktenhistorie, sondern auch den aktuellen Kontoauszug in zusammengefasster und in detaillierter Form.

Für diesen Service entstehen Ihnen bei uns keinerlei Kosten!

Ein aufbereitetes Muster einer Aktenhistorie finden Sie hier.

 

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10. Was kostet Sie unsere Beauftragung für das vorgerichtliche Inkasso?

10.1.  Sie zahlen uns für unsere Arbeit keine Vorleistungen, z.B.

  • keine Aufnahmebeiträge,
  • keine Mitgliedsbeiträge,
  • keine Jahresgebühren,
    und darüber hinaus auch noch
  • keine Kontoführungsgebühren,
  • keine Erfolgsprovision auf Ihre Hauptforderung!

10.2.  Im Erfolgsfall zahlen Sie für unsere Arbeit keinen Cent! Gemäß den deutschen Gesetzen (§§ 280, 286 BGB, klicken Sie hier) muss nämlich der Schuldner einer unstreitigen Forderung, mit deren Zahlung er in Verzug ist, auch die Kosten eines registrierten Inkassodienstleisters - wie L&B INKASSO - als Verzugsschaden zahlen.
Sie bekommen im kompletten Erfolgsfall 1 0 0 % Ihrer Hauptforderung, w i r  Ihre Nebenforderungen (unsere Inkasso- und Auskunftskosten, Ihre Mahnkosten, die Verzugszinsen).

10.3.  Haben wir mit unseren vorgerichtlichen Inkassomaßnahmen keinen Erfolg und übernehmen wir die Akte nicht in unser Modul "gerichtliches Inkasso", rechnen wir mit Ihnen für unsere Arbeit nur eine kleine Nichterfolgspauschale von 25 € bis 50 € netto ab, - je nach Höhe der Hauptforderung -, zzgl. angefallener Auskunftskosten und sonstiger ggf. notwendiger Fremdauslagen.

10.4.  Zur Abgeltung unserer über diese Nichterfolgspauschale hinausgehenden Gebührenansprüche verpflichten wir uns, Ihre Erstattungsansprüche gegen den Schuldner an Erfüllung statt anzunehmen.

10.5.  Schulden Sie uns die gesetzliche Mehrwertsteuer auf unsere Inkassovergütung, so stellen wir diese Ihrem Schuldner immer dann als Verzugsschaden in Rechnung, wenn Sie die anfallende Mehrwertsteuer nicht als Vorsteuer geltend machen können.

Einer Firma, die nicht in Deutschland ansässig ist, brauchen wir nach den zur Zeit gültigen Steuergesetzen die deutsche Mehrwertsteuer für unsere Inkasso-Leistungen nicht in Rechnung zu stellen. So entsteht kein Extraaufwand für das Mehrwertsteuer-Rückerstattungsverfahren.

10.6.  In Abhängigkeit von der Anzahl der Aufträge pro Monat und der Werthaltigkeit dieser Aufträge sind auch Sonderabsprachen möglich. Sprechen Sie mit uns!

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11. Vertragsgrundlagen

Wir arbeiten ausschließlich

  • nach deutschem Recht und auf der Basis
  • unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Einziehung fremder oder zu Einziehungszwecken abgetretener Forderungen und
  • unseres Gebührentarifs für das vorgerichtliche und gerichtliche Inkasso,

jeweils in ihren neuesten Fassungen.

Abweichende Absprachen bedürfen zu ihrer Gültigkeit stets unserer schriftlichen Bestätigung.

Interessiert an unserem vorgerichtlichen Inkasso? Noch Fragen? Dann nehmen Sie jetzt mit uns Kontakt auf, klicken Sie hier.
 

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Fragen zum Inkasso

Annegret Nienhuysen/
Ramona Termaat
beantworten sie gerne.

+49 (0) 2822-982134
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